Zur Zeit muss ich morgens bereits um 4.50 Uhr aufstehen. Dann setze ich mich in eine Bahn, fahre aufs Land, setze mich kurz in eine Bäckerei und muss dann eine halbe Stunde laufen um zu meinem Praktikumsplatz zu gelangen. Das Gute ist, dass sich in dieser halben Stunde immer der Sonnenaufgang vollzieht. Wenn ich losgehe ist es noch dunkel und wenn ich ankomme ist es fast schon ganz hell, noch ein wenig dämmerig. Ausserdem hat man das Gefühl den Jahreszeitenwechsel nachvollziehen zu können.Von Winter auf fast Frühling und wieder zurück zu Winter. Es hat etwas ungemein beruhigendes früh morgens auf dem Land spazieren zu gehen. Keine Häuser, die die Sicht rauben, Ruhe und Klarheit. Zu sehen, wie der Wald und das Feld immer gleich bleiben und sich doch verändern, es beruhigt. Und das ist dann doch ein ganz gutes Zeichen, wenn mich die Pampa bald als Dauergast begrüßen soll. Dann brauch ich aber noch einen Schaukelstuhl, ein Banjo und ein Gewehr.
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